Ein Hamamtuch ist ein in einem traditionellen Holzwebstuhl gewebtes Baumwoll- bzw. Leinentuch mit eingedrehten Kettfäden an den Abschlüssen. Hamamtücher wurden bereits im Mittelalter in der Türkei gewebt und vor allem für den Besuch im Hamam, dem türkischen Dampfbad, verwendet. Die Verwendung von Peştemals (Pesch-te-mahl), so der türkische Name des Hamamtuchs, am Hofe Sultan Süleymans im 16. Jahrhundert ist dokumentiert, im türkischen Çatalhöyük wurden Hinweise und Stoffreste gefunden, die auf 700 v. Chr. datieren. Männer verwendeten das Hamamtuch als Lendenschutz, Frauen trugen es, um den Körper zu bedecken. Das Hamamtuch in seiner kleinen Variante, das Peşkir (Pesch-kir), wurde traditionell als Handtuch, Serviette zu Tisch und als Turban im Hamam verwendet. Hamamtücher sind auch bekannt als Türkische Handtücher, Hamam Badetuch, Hamam Handtuch, Fouta oder Kikoy.

Bis heute sitzen die meisten Webereien für Hamamtücher in der Mitteltürkei, dort, wo auch die Baumwollanbaugebiete liegen. Alle Hamamtücher von der Firma "Hamamista" (aus München) sind aus qualitativ hochwertiger, türkischer Baumwolle oder Leinen gefertigt.  Die Tücher werden im traditionellen Holzwebrahmen in verschiedenen Bindungsarten.  

Ein Hamamtuch ist in der Regel einen Meter breit und etwa 1,80 Meter lang (ca. 100 -400 g) und ist somit ideal als Bade-, Dusch und als Saunatuch geeignet sowie als Pareo, es ist extrem saugfähig, schnell trocknend, antibakteriell und leicht.
Die Tücher werden in Familienbetrieben und kleinen Manufakturen gewebt, die Kettfäden werden von Frauen in Heimarbeit eingedreht. Dadurch profitieren viele kleine Betriebe und einzelne Personen vom Kauf eines Tuches. 
Die Farbauswahl ist riesig und es gibt unterschiedliche Designs, also ein wunderbares Geschenk für Männer und Frauen. Die Tücher lassen sich auch wunderbar mit einem Firmenlogo besticken. Weitere Info's unter info@roellinghoff.com.